Einige Gedanken zur Mal- und Gestaltungstherapie mit Kindern

Die Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie eignen sich auch gut für Kinder, wobei ich bereits mit Kindern ab 3 Jahren arbeite. 

  

• Ein positives Selbstbild wird aufgebaut, das Kind erfährt, was es alles kann, was es tun kann.


• Über Maltherapie werden die Kommunikationsmöglichkeiten erweitert, die Kinder haben die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen neue Erfahrungen zu machen.

 

• Durch positives Unterstützen wird die Therapeutin zur Verbündeten und Vertrauten des Kindes. Ich bin nur für das Kind da, stelle mich und meine Persönlichkeit seiner Entwicklung zur Verfügung.

 

• Außerdem werden beim Malen neue Wahrnehmungserfahrung gemacht.

 

 • Kinder sollen die Möglichkeit haben, Phantasie und Gestaltungskraft zu entwickeln. Sie bekommen Möglichkeiten, wo die "inneren Bilder" sichtbar werden können.


• Kinder handeln spontan und sagen dadurch viel über ihr Unbewusstes aus. Manches, was nicht gesagt werden kann, darf im Bild sichtbar werden und kann so das Kind entlasten.

 

• Alles, was Kinder erzählen/ gestalten, hat mit ihnen zu tun.

 

 • Ungelöste Konflikte führen zu Konzentrationsstörungen. Im Augenblick des Gestaltens ist das Kind völlig zentriert und die Seele ist befreit von ihren Konflikten  und Ängsten.

 

Kinder sind sinnliche Wesen d.h. sie fühlen mehr als sie denken.Fühlen und Spüren sind wichtiger als Denken und Sprechen.


• Der Schwerpunkt liegt im spontanen Prozess des Tuns.

 

• Maltherapie macht Freude z.B. durch Begeisterung für das Material.


• Körperhaltung, Mimik, Gestik des Kindes sind aussagekräftiger als Worte.

 
• Die Freiwilligkeit des Kindes ist Voraussetzung!

 

• Familienmitglieder werden nach Möglichkeit einbezogen (Systemischer Ansatz).