Einige Gedanken zur Mal- und Gestaltungstherapie mit Erwachsenen

Wenn wir die Farben fließen lassen, fließt auch das Leben. Wir sind im Lebensfluß - können uns weiterentwickeln, folgen dem Flusslauf und werden zu dem, was wir wirklich sein sollen.


• Malen und Gestalten öffnet einen direkten Zugang zu tieferen Schichten unserer Persönlichkeit, des Mensch-Seins. Was im Gespräch oft erst nach langer Zeit offenbar wird, kann im Gestalten schneller sichtbar werden, weil die innere Zensur der sozialen Erwünschtheit umgangen werden kann.


• Was nicht mit Worten gesagt werden kann, erscheint im Bild...

 

• Malen und Gestalten ist ein lustvoller, spielerischer Zugang, für alle Altersstufen geeignet, da keine besonderen Vorkenntnisse nötig sind.

 

• Nicht nur Malen im klassischen Sinn sondern auch plastisches Gestalten mit Ton, Knetmasse, Speckstein, Naturmaterialien aber auch biographisches Schreiben und verschiedene Techniken wie Märchenarbeit, Phantasiereisen, Imagination.

 

• erschließt neue Kräfte, bisher unentdeckte innere Potentiale, weil das kreative Tun uns mit unseren inneren Kräften verbindet

 

• Dem schöpferischem Prozeß wohnt an sich schon zentrierende, heilende Kraft inne. Der Gestaltungsprozeß bewirkt eine Konzentration auf sich selbst und ermöglicht es, mit dem Unbewussten in Kontakt zu kommen.

 

• Selbstregulation durch die Neu-/ An-/Ordnung der Symbole im Bild; Anregung der Selbstheilungskräfte der Psyche („Das Unterbewusste kennt die Lösung aller Probleme")

 

• Ermöglicht/ erleichtert Erinnerung/ Rückbesinnung an eigene Kindheit, eigene Themen werden sichtbar

 

• Als Unterstützung zur Initiierung eines Dialogs, neue Wege finden, um eingefahrene Konflikte zu bearbeiten und zu lösen, kreative Konfliktlösung

 

Neue Perspektiven entdecken und erproben

 

• Entdecken und Bewusstmachen eigener Ressourcen; Nutzen dieser Ressourcen